Samstag, 26. Oktober 2013

Falsche Informationen


Irgendwie war der Tenor eines jeden Buches, dass ich gelesen haben, dass Kinder zu bekommen wunderschön und watteweich ist. Alles sei toll und man sei voller Vorfreude…

Diese Bücher lügen.

Wenn man man ehrlich ist macht man sich, wenn alles gut geht, neun Monate dauernd sorgen. Die Frau ist ein Opfer ihrer Hormone und der Mann ein Opfer seiner Frau. Es kann alles mögliche schief gehen und man rennt dauernd zu irgendwelchen Vorsorgeuntersuchungen.

Auch die Geburt selbst würde ich eher als stressig bezeichnen und nicht als das schönste Erlebnis meines Lebens. Allerdings neigt der Mensch ja dazu sich die Vergangenheit schönzureden. Frei nach dem Motto, „früher war alles besser“ werde ich aber sicher bald anderer Meinung sein.

Sind die kleinen Monster erst einmal da verwandeln sich die Eltern in Maschinen die im Akkord füttern und Windeln wechseln. Das merkt man aber erst meistens dann, wenn es schon zu spät ist. So stellen meine Frau und ich auch vor einigen Tagen fest, dass sich unser Leben verändert hat, als wir beide gleichzeitig in der Küche und im Stehen anfingen unser Mittagessen in uns reinzuschaffen.

Ihr werdet es sicher selbst feststellen.
Aber irgendwie hat man die kleinen Monster ja trotzdem lieb.

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