Dienstag, 7. Januar 2014

Die Sprache (v)erlernen


Lernen Ihre Kinder gerade sprechen? Und Sie? Sprechen Sie selbst noch Hochdeutsch? Oder sagen Sie auch schon Sätze wie: nein, misch die Gaggi Budd! um das liebe Kleine davon abzuhalten der Katze (Stofftier) das angelutschte Butterbrot (Budd) ins Gesicht zu drücken? Wiederholen Sie sich in letzter Zeit öfters unbemerkt, bzw. beten Sie sämtliche Kommunikation mit dem Nachwuchs mantraartig vor sich hin? Dann geht es Ihnen wir mir und vermutlich vielen anderen Eltern mit Kindern im Alter ab zwei Jahren.
Das Schöne daran ist jedoch, dass Eltern die Sprache ihres Kindes erlernen und sie verstehen. Es entsteht eine Kommunikation in einer vielfältigen und lebendigen Sprache die sich täglich erweitert und ändert. Man(n) fängt an zu glauben, dass das eigene Kind schon perfekt sprechen kann. Für Außenstehende ist dies jedoch nicht so leicht nachvollziehbar. 

Ich hatte diesbezüglich ein Aha-Erlebnis als ich meine Töchter in den Kindergarten brachte und sah, wie die Kindergärtnerin versuchte ein brabbelndes Kind zu verstehen, was ihr auch wohlgemerkt sogar gelang. Für mich jedoch war die Aussage des anderen Kindes schwieriger zu entschlüsseln aus die Handschrift eines Arztes. So bin ich mir mittlerweile der Tatsache bewusst, dass nicht jeder weiss, was meine Zwillinge meinen, wenn sie Racha sagen.

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